Donnerstag, 07.08.2008 – Vancouver

07:00 Uhr aufgestanden, die innere Uhr tickt halt noch was anders. Dann Pancakes gemacht und genossen. Hier gibt es die super Pancakes zum schütteln. Die Dinger stopfen doch richtig, zumal wir sie auch nicht ganz ohne Fett gebraten haben. Ich hab mir direkt einen ganzen Berg rein gehauen. Dann duschen, das das Leben im Körper ist wieder spürbar! Dann Julia angerufen, und dann und dann und dann!

Heute wollen wir mal was von Vancouver sehen, also ab zum Skytrain. Julia ist so nett und zur Station zu bringen, das sind mit dem Fahrrad bestimmt 30 Minuten. Aber nachdem sie ca. 50 Mal ihren telefonischen Navigationsservice angerufen hat, wir uns dabei mindestens 4 Mal vefahren haben, erreichen wir dann endlich nach 28 Minuten die Station. Auf nach Vancouver.

Nach 40 Minuten Fahrt kommen wir an der Waterfront Station an. Der Weg führt uns direkt zum Vancouver Lookout, einem 177m hohen Turm, auf dem man wohl sehr schön Vancouver von oben sehen können soll. Doch vorher musste Micha noch sein Model, seine Muse, seine Inspiration, eine ordinäre Möwe fotografisch festhalten, doch wie ordinäre Möwen halt so sind versaut sie ihm die Tour durch ebenso ordinäres Wegfliegen, hehe. Schade (nfreude). Dabei war er so beeindruckt.

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Nun geht’s auf Richtung Meer mit dem Ziel ein Fahrrad zu leihen um den Stanley Park zu erkunden. Nach längerem Suchen nehmen wir den erstbesten Fahrradverleih. Dort entscheiden wir uns aus Preisgründen für das günstigste Modell, was kein Kinderfahrrad mehr ist. Ausgestattet mit einem Gang und Rücktrittbremse beginnen wir unsere Erkundung. Das Problem ist nur, ohne Helm lassen die Vermieter keinen aus dem Geschäft, wir sehen seltendämlich aus. Der Weg um den Stanley Park ist eine Einbahnstraße, und der Weg ist verdammt lang. Einbahnstraße für Fahrräder fragt man sich jetzt? Ja, und alle halten sich daran.

Auf unseren super Bikes mit unseren super Helmen fahren wir entlang der Bucht bis raus zum Pazifik. Rieses Frachter und Tanker liegen hier auf Reede. Nach einem Blick auf die Karte merken wir, dass wir für einen Blick auf den Pazifik noch weiter fahren müssen. Als wir dann nach mehreren Kilometern am Yachthafen ankommen fragen wir uns wie weit das noch sein soll; auch hier befragen wir wieder einmal unsere Karte doch diese sagt: „lasst es, das schafft ihr niemals”.

Da der Weg ja eine Einbahnstraße ist müssen wir nun quer durch den Stanley Park zurück zum Fahrradverleih. Auf dem Rückweg finden wir noch die Touristrap überhaupt, die Totempoles. So etwas kitschiges ersparen wir uns einfach mal, ein Haufen fotoknips Japaner lauern schon ihre ‚Waffe’ im Anschlag.

Am Ende der Strecke müssen wir uns dann doch über die canadische Verkehrsregelung hinwegsetzen. Noch einmal rum wollen wir einfach nicht. Die drei Stunden Fahrrad mieten kosten 17,50 $, das ist zwar eine Stange Geld, lohnt sich aber in jedem Fall. Nachdem wir den Verleih verlassen haben fallen uns mindestens zehn weitere Verleihe auf, die mit noch günstigeren Preisen werben. Wir waren wohl zu geil auf biken, so dass wir diese nicht mehr gesehen haben.

Auf dem ganzen Weg durch Vancouver ist uns kein einziges Bekleidungsfachgeschäft aufgefallen. Nach kurzer Suche haben wir die Shoppingmeile gefunden, aber da ist nicht außergewöhnliches dabei. Wahrscheinlich befinden sich die interessanten Geschäfte weiter außerhalb der Innenstadt. Was aber zu hauf zu fnden ist sind Starbucks Fillialen. Ein Grandé Latté passt immer. Matthias ist mit den Größenbezeichnungen total überfordert, aber woher soll man auch wissen, dass ein Tall Latté ein kleiner Milchkaffee ist. Also bestelle er ein Grandé Latté in Venti ( interessante Größe! ). Wichtig ist dabei die Aussprache: gɾɔndæi Lɔtæi sonst verstehen die Verkäufer nicht was man gerne hätte!

Um zum Skytrain zu kommen müssen wir noch einmal das BC Stadium umrunden. Die Bahnen fahren alle 10 minuten. In der Bahn fragen wir uns die ganze Zeit, warum der Bahnfahrer so entspannt am Steuerstand sitzt. Nach zehnminütiger Regungslosigkeit fangen wir uns an sorgen zu machen. Und dann 2 Stationen vor unserere Haltestelle steigt der Mann auch noch aus. Da sind wir aber gut genatzt worden, die Bahnen fahren voll automatisch und wir machen uns die ganze Zeit sorgen.

Heute Abend wird gegrillt! Die Steaks sehen schon im Supermarkt zum anbeißen gut aus und sind zudem auch noch spottbillig. Im Liquor Store gibt es dann auch noch die nötige Flüssigkeit um den Fleischbrei ordentlich rünter zu spülen. Rülps!

Da nur Briketts vorhanden sind, die Canadier und Amerikaner auch gar nicht anderes kennen, dauert das entflammen des Grills etwas länger, dafür brennt er nachher mit Kraft. Die Steaks sind ebenso wie der Salat hervorragend. Nicht dass wir schon satt und betrunken sind; aller guten Dinge sind drei, so besuchen wir auch noch eine Kneipe. Arbeitskollegen von Julia feiern dort eine Abschiedsfeier. Aber bei einem Preis von 24$ reicht uns eine Runde.

Für heute haben wir genug erlebt, das Bett ruft um 00:30.


Beispiel

so sieht hier ein Beispiel aus


 

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