Samstag 09.08.2008 – USA

Und schon wieder so früh wach! Aber der Wecker hätte eh sehr früh geklingelt. Um 08:00 werden wir abgeholt. Es geht ab in die U S A. Unvorstellbar aber wahr. Damit wir den absoluten Kulturschock heil überleben stärken wir 4 Globetrotter noch mit einem reichlichen Frühstück, und vor allem mit reichlich Kaffee.

Es gibt ja wohl mehrere Gründe nicht in die USA einreisen zu können , aber einen, und zwar den leeren-Tank-nicht-Einreise-Grund, bekämpfen wir heldenhaft mit einem Besuch bei den Tankstelle unseres Vertrauens. Von Vancouver aus sind es nur wenige Meilen bis zur Grenze nach Amiland. Die Fahrt dorthin vergeht wie im Flug. Jedoch wird die Fahrt von einem leicht mulmigen Gefühl begleitet, man weiß ja nie was die Amerikaner sich so alles einfallen lassen um arme, hilflose Touristen zu schikanieren. Dort angekommen treffen wir auf eine ca. 2 km lange Autoschlange. Hier zu warten würde sicherlich 2 Stunden dauern. Es gib ja noch Trick 17: Man nehme die Ausfahrt des nächstgelegenen Duty Free Shops und spare dadurch ca 1.5 km! Auf dem DF Parkplatz erwartet uns schon ein übereifriger Parkplatzeinweiser und empfiehlt zu Fuß über die Grenze zu laufen und das Auto später abzuholen.

Schon mal im Voraus; wenn Ihr mal in diese Situation kommt fahrt definitiv mit dem Auto!

Gesagt, getan! Wir laufen zum Check-In Schalter der Grenze. Es wartet eine angenehme Überraschung auf uns: die Grenzbeamten sind freundlich. Nach einer Stunde werden wir mit frisch visumierten Reisepässen entlassen und treten frohen Mutes den Rückweg nach Canada an. Das Auto muss ja auch noch nach Amerika. Doch schon als wir das Grenzgebäude verlassen fängt die Odyssee an. Ein nicht allzu freundlicher Ranger merkt, dass wir wieder zurrück nach Canada laufen und macht uns erstmal zur Schnecke wie es uns einfallen könne wieder nach Canada zu laufen! Nach mehreren Erklärungsversuchen lässt er uns dann doch gehen mit dem Kommentar: „Never do that again!!”

Das Gebäude liegt jetzt schon fast hinteruns, da wirft Julia ein Stück Kaugummipapier in einen Mülleimer, ich wiederhole ein Stück KAUGUMMIPAPIER!
Ranger: “Don’t do that, don’t do that!”
Julia schaut verständnislos.
Ranger: “Sometimes they throw things that explode into it.”
Alle grinsen
Ranger: “It’s NOT funny!”

Ohje, aber das hätten wir dann auch geschafft. Unser Auto steht auch immer noch friedlich auf dem Parkplatz und wartet auf unsere Rückkehr. Nach alldem erwarten wir schreckliches beim wiederholten passieren der Grenze im Auto. Komischerweise ist dies kein Problem. Auf den jetzt folgenden 160 Meilen halten einige ein kleines Nickerchen, war ja auch anstrengend in dieses Land einzureisen. Als wir die Skyline von Seatle erblicken sind alle wieder wach! Seatle ist eindeutig von anderen Städten zu unterscheiden da mitten aus der Innenstadt die Spaceneedle in den Himmel ragt.

Christian lässt uns mitten in Seattle an der Touristeninformation raus, wir müssen uns zuerst einmal um eine Unterkunft für heute Nacht kümmern. Die Dame an der Rezeption sucht uns ein Hotel etwa 40min außerhalb des Stadtkerns, an der Aurora Road gelegen, heraus. Das wird für die Nacht genügen, aber trotzdem hat uns die Information über den 24h geöffneten Pool sehr erfreut. Da wir ja erst morgen unser Auto abholen können ist es oberste Priorität die Taschen abzustellen.

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Nach dem Hotel Check-In geht es sofort wieder in die Stadt; unsere Mägen knurren schon wie ausgewachsene Kampfhunde. Die Suche nach einem adäquaten Restaurant gestaltet sich schwieriger als erwartet. An jeder Ecke finden sich Bars, Restaurants und Fressbuden, die einem die Wahl nicht leicht machen. Im Endeffekt entscheiden wir uns für einen Brasilianer, Micha hat wohl schon öfter von der Brasilianischen Kochkunst gehört. All you can Eat, das ist jetzt genau das Richtige! Brasilianer verstehen was von Fleisch, ca. alle 5min kommen Kellner mit Fleischspießen vorbei und schneiden großzügig Round Eye, Sirloin und andere marinierte Köstlichkeiten ab. Dazu buffetieren wir noch verschiedenste Salate und Gemüsebeilagen. Der Vorsatz das ganze Restaurant leer zu fressen scheitert an der unglaublichen Menge an Fleisch die hier verarbeitet wird. Der Schock kommt mit der Rechnung. So teuer haben wir uns das nicht gedacht. Morgen wird gespart.

Ein Bierchen passt aber noch ins Budget. Auf der Suche nach Restaurants haben wir schon viele nette Breweries gesehen; wir entscheiden uns für eine und trinken gemütlich einen Pitcher.

Da wir nicht genau wissen, wann wir aus dem Bus aussteigen müssen um am Hotel auszukommen und wir alle Angst haben im bösen America von noch böseren Menschen überfallen zu werden, ist der schöne Moment in der Bar nicht von langer Dauer. Hat auch etwas Gutes, so können wir noch eine Weile im Pool plantschen gehen. Das aber im Pool aber mehrere total verrückte Amis sind die versuchen den Pool in einen Strudel zu verwanldeln war halt Schicksal. Trotzdem setzt langsam die Müdigkeit ein und wir begeben uns auf Zwei-Bett-Zimmer. Demnach müssen Micha und ich auf dem Boden pennen; im Endeffekt schläft auch Julia auf dem Boden weil die Betten super-mega weich sind.


Beispiel

so sieht hier ein Beispiel aus


 

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