Dienstag 12.08.2008 – Roadtrip Tag3

Der heutige Tag beginnt mal wieder mit einem relativ enttäuschenden Blick aus den neu erworbenen Zelt gen Himmel – Wolken. Kühl! Aber immerhin glimmt das Feuer von gestern noch und es gibt noch Holz!

Zuerst einmal Kaffee holen – überraschenderweise bei Starbucks! Wären wir nach 14:00 Uhr nochmal dort auf gekreuzt würden wir “any grandei cold drink” für $2 + Tax bekommen! Das harmoniert allerdings leider nicht ganz so gut mit unserem heutigen Reiseplan. Der wäre: ab nach Kalifornien in den Redwood National Park.

Mit frischem Kaffee erstmal gemütlich neben dem Feuer frühstücken. Nach erfolgreichem wieder Abbau des Zelts und Auto ein – bzw. Müll ausräumen erstmal ab an den Strand! Na ja-fast! Nachdem wir auf der ersten Düne stehen stellen wir fest, dass es circa 6-7 km dorthin sind, und davon die Hälfte über Sanddünen. Wir beschließen also noch eine weitere, größere Düne zu erklimmen und dann wieder umzukehren. Oben angekommen sehen wir einige Dünenbuggies durch die Gegend fahren. Nicht besonders beeindruckend da eigentlich nur laut und recht langsam, was natürlich auch an mangelnden Fahrkünsten liegen kann…

Bevor wir weiteren Reiseplänen folgen noch einmal ein Abstecher in die Library von Florence! Denn: Internet gibts überall, aber nur mit eigenen Computer (sprich: W-Lan). In der Library sind die Leute so freundlich uns ohne große Umstände ins Internet zulassen. Und vor allem können wir die Akkus von Jans und Michaels Kamera laden. Die beiden machen eine Art Wettstreit wer zuerst die Speicherkarte voll bekommt. Praktisch für die anderen, die müssen dann keine Fotos machen sondern können einfach umher schauen. Allerdings macht uns ein Stromausfall einen Strich durch die Rechnung. Also ab zur nächst größeren Stadt: Coos Bay an der Oregon Küste. Klingt ja so echt nett und gemütlich, aber Namen sind ja bekanntlich Schall und Rauch. Dies ist die hässlichste Stadt die wir bisher durchquerten! Aber immerhin gibt’s eine Bibliothek mit Internet und Steckdosen!

Nachdem alle ausreichend E-Mails gecheckt haben geht’s weiter. Wie üblich verläuft die Reise mit diversen Stopps, diesmal allerdings nicht durch Durchfall Patienten verursacht sondern aufgrund zahlreicher Viewpoints auf die beeindruckende Küste. Das Wetter hat sich gründlich gebessert, blauer Himmel und Sonne. Dies ändert sich jedoch jedes Mal wenn wir das Auto verlassen! Vielleicht ist das der Grund wieso Amerikaner so viel Autofahren. Man will ja nicht für schlechtes Wetter verantwortlich sein, nur weil man mal mit dem Fahrrad gefahren ist!

Weiter geht’s zum Redwood Statepark. Im Reiseführer steht schon die extrem kurvige Anfahrt beschrieben, man muss schon sagen der Autor hat nicht untertrieben. Nach gefühlten 22 Meilen extrem Serpentinen kommen wir am Schalter des Parks an und bekommen einen der letzten Plätze. Schnell bauen wir das Zelt auf, Crescent City lockt mit einigen netten Diners die wir heute ausprobieren werden. Wir werden mit einem dicken Cheeseburger und einem Bier belohnt.

Nachdem wir das Diner verlassen haben ertönen merkwürdige Geräusche aus dem Hafen. Das müssen wir erkunden. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine Herde Seelöwen handelt, die sich auf den Stegen des Hafens breitgemacht haben. Die Lautstärke ist beeindruckend, deswegen trauen wir uns nur auf circa 10 m heran. Wieder zurück auf den Tempel gelaunt Campingplatz starten wir erstmal das Feuer und lassen den Abend bei Lagerfeuer und deutschem Bier (Becks) ausklingen. Zu bemerken ist erstens die enorme Lautstärke der schnarchenden Nachbarn. Zweitens meinte Matthias in der Nacht einen der Bären gehört zu haben, Schwarzbären und Pandas sollen diesen Park sein.

 

Beispiel

so sieht hier ein Beispiel aus


 

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