Samstag 21.06.2008

Nach guten 4 Stunden Schlaf ist man noch nicht so richtig Fit für den Tag, aber das können wir uns leider nicht so richtig aussuchen. Der erste Blick nach draußen sagt uns, dass wir wirklich mitten in der Wildnis sind und leider nicht am See, den wir ja gestern nicht gefunden haben. Dann mal auf dahin.

Wie gestern laufen wir strickt SW mitten durch den Wald. Und was kommt nun? Ja, ein Zaun! Das Problem ist nur, dass dieser Zaun ein Militärgebiet begrenzt. Den umgehen wir mal. Ganz schön groß so eine militärische Zone.
Um 11:00 haben wir dann (endlich) den ersten Blick auf den lang ersehnten See. Wohin jetzt weiter? Das GPS sagt uns zwar die genaue Position die Karte ist aber mehr als zu groß vom Maßstab (250000:1). Da sehen wir eine Joggerin, die uns auch schon freundlich anlächelt. So freundlich wie die Schweden sind werden wir auch prompt angesprochen, auf Schwedisch. Da die Schweden aber auch ein super Englisch sprechen war nach dem switchen auf Englisch die Kommunikation kein Problem mehr. Nach ein wenig Smalltalk erklärte uns die nette Dame, wie wir zu unserem Etappenziel kommen.

Es geht über Schotterpisten, Straßen und Waldwege bis wir endlich Sigtuna erreichen. Dort soll es ein Supermarkt und eine Tankstelle geben, und die gibt es auch! Im Supermarkt kaufen wir Pumpernickel, Brotbelag und Äpfel, an der Tankstelle können wir endlich den lang ersehnten Spirit für unseren Campingkocher holen. Den testen wir erstmal mit einem frisch gekochten Kaffee und Pumpernickel mitten in Sigtuna am Strand.

Es ist nun 13:30 und länger als bis 14:00 wollten wir nicht laufen. So machen wir uns auf Zeltplatzsuche. Das dauert zum Glück nicht lange, auf dem Weg am See entlang treffen wir eine Horde Jugendliche, die uns eine Möglichkeit zum Zelten zeigen. (So freundlich die Schweden) Diese liegt direkt am Wasser mitten auf einem kleinen süßen Sandstrand. Das Wetter spielt auch mit, also erstmal den Körper bräunen! Die Sonne scheint zwar nicht die ganze Zeit für einen Sonnenbrand auf der Glatze reicht es aber.

Nach 2 Kaffee und einem kleinen Regenschauer packe ich den Kocher aus, es gibt heute Delikates von Maggi. Freundlich kann man sagen: “Der Hunger treibt's rein!”, aber meckern wollen wir ja nicht, oder?
Nicht nur wir sind hungrig, die Fische anscheinend auch. Auf einem Steg stehen zwei Angler und man kann nur sagen Petri , nach 2 Minuten hat der schon den ersten Fisch am Haken. Das stimmt uns leider traurig; unsere Ruten hat die Fluggesellschaft verbummelt.

Langsam leert sich der Strand und wir wagen es das Zelt 'mitten' in der Öffentlichkeit aufzubauen. Da wir noch sehr erschöpft vom Vortag sind dauert es auch nicht mehr lange bis wir nach ein paar Zeilen in unseren Büchern eingeschlafen sind.


Beispiel

so sieht hier ein Beispiel aus


 

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