Sonntag 22.06.2008

Um 09:00 Uhr morgens weckt uns die enorme Temperatur im Zelt. Die Sonne knallt voll drauf. Schnell rein in die Klamotten und raus aus dem Zelt. Wir werden von einem wunderschönen sonnigen Morgen empfangen. Erstmal sonnen und dabei frühstücken. Da es jetzt schon so warm ist gehen wir uns noch schnell “abkühlen” im Wasser. Mein Gott, das ist ja saumäßig kalt. Um 11:00 schaffen wir es uns von dem gemütlichen Fleckchen Erde zu verabschieden.

Zuerst folgen wir einer kleinen Straße, aber die wollten wir ja meiden, also biegen wir in einen kleinen Reiterpfad ein. Dieser führt uns über Wiesen, am See entlang, durch Wald und endet schließlich an der richtigen Straße zur Brücke, die uns auf die andere Seite des Sees bringt. Diese erreichen wir um 13:00 und entschließen und für eine klein Rast. Wie immer Kaffee und eine Scheibe Pumpernickel. Kais Verdauung hat sich langsam umgestellt; ein Pferd fühlt sich von seinem wilden gefurze so animiert, dass es prompt ins Pupskonzert mit einsteigt.

Der Weg führt uns weiter über Schotterwege und an Bauernhöfen vorbei bis zu einer alten Kirche. Vor dem Eingang steht ein Hinkelstein, in den die Midgardschlange eingemeißelt ist. Ist das nun ein böses Omen? Die Antwort gibt es am ende dieses Tages. Dazu müssen wir aber noch ein ganzes Stück laufen.

Und zwar weiter über diesen Schotterweg. Nach ca. 4 km stoppt uns ein Mann in einem Mähdrescher der uns mitteilt, dass der Weg auf dem wir laufen seiner ist und zusätzlich noch an einem Militärgebiet endet, anders als auf unserer Karte verzeichnet. Wir müssten nur etwas 2 km zurücklaufen und dann rechts abbiegen, so würden wir das Gebiet umlaufen.

Jetzt zum dritten Anlauf: Nach ungefähr 1 km kommt uns dieser Mann wieder entgegen um uns zu sagen, dass es noch einen Weg gibt. Dazu müssten wir wieder zurück Richtung Militär, aber kurz vorher links abbiegen, dann nur noch durch den Wald. Gesagt, getan! Wir laufen die Straße wieder zurück, biegen Links ab, laufen weiter und dann ab in den Wald. Nach 2 Stunden Waldweg fallen uns Salzlecksteine auf, die aber in 2 Meter Höhe hängen, “auf keinen Fall für Rotwild”. Genau, die sind für Elche; die entsprechenden Hufabdrücke sehen wir auch parallel unseres Weges.

Der Waldweg endet an der Straße, die wir laut Karte gegangen wären, diesmal aber auf der anderen Seite der Militärgebiets. Wir bestimmen noch mal unsere Position: noch 500m quer zur Straße durch den Wald und wir sind am See. Mittlerweile ist es 18:30 und die 30 km Marsch sitzen uns mächtig in den Knochen.

Schnell Zelt aufbauen, Wasserflaschen füllen, Maggi warm machen, Basta!

 

Beispiel

so sieht hier ein Beispiel aus


 

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